Kiederorthopädie

Kieferorthopädie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin, es beschäftigt sich mit der Erkennung und der Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Dazu sind genaue Kenntnisse der Wachstumsvorgänge im Kiefer- und Gesichtsbereich sowie der Zahnentwicklung unbedingt notwendig. Deshalb haben sich Zahnärzte nach Ihrem Zahnmedizinstudium in einer mehrjährigen Fachzahnarztausbildung auf diesem Gebiet spezialisiert. Danach nennt man Sie Fachanwalt für Kieferorthopädie oder auch kurz Kieferorthopäde genannt.
Die Ziele einer Behandlung:
Ziele einer Kieferorthopädischen Behandlung ist es, eine Zahn und Kieferstellung herzustellen, die eine maximale Lebensdauer der Zähne ermöglicht. Dazu ist es notwendig, dass Fehlstellungen die den Zahnbestand gefährden, rechtzeitig angegangen werden. Ist das Kauen und das Abbeißen aufgrund einer Fehlstellung nicht oder nur schlecht möglich, liegen Störungen der Lippen- und Zungenfunktion, der Atmung und des Redens vor, ist eine kieferorthopädische Korrektur der Zahn und Kieferstellung ebenfalls unerlässlich.
Fehlstellungen:
In der Kieferorthopädie unterscheidet man zwischen Fehlstellungen der Kiefer ( die Position der Kiefer übereinstimmen nicht) und der Zähne (die Position der Zähne innerhalb eines Kiefers stimmt nicht). Zahn und Kieferstellungen können vererbt werden oder auch durch Fehlfunktionen, wie z.B. durch Daumenlutschen, erworben werden. Ebenso kann bei einem vorzeitigem Verlust der Milchzähne durch Karies eine Zahnfehlstellung entstehen.
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